26. März 2007

Kauri

Kauri sind Baeume, welche ganz alt und unglaublich gross werden. Der groesste, den wir heute gesehen haben, ist ueber 50 m hoch, hat einen Durchmesser von mehr als 13 m und ist ueber 2000 Jahre alt. Die Maori nennen ihn den Gott der Waelder, Tane Mahuta. Diese Baeume waren frueher ueberall auf der Nordinsel zu finden. Leider wurden ueber 95 % des Bestandes gerodet. Nachhaltigkeit war ein Fremdwort. Diese Baeume wachsen sehr langsam.

Ach ja und dann waren wir am geschichtstraechtigsten Ort Neuseelands. In Waitangi wurde 1840 der Vertrag zwischen den Weissen (Pakeha) und den Maori unterzeichnet und Neuseeland als Staat festgelegt.

25. März 2007

Cape Reinga

07.20 Pickup beim Backpacker
08.56 Kauri im Regenwald
09.32 Kaffee und Imbiss in Awanui
10.17 Ninety Mile Beach
10.53 Fotosession am Beach
11.07 Sandduenenklettern mit Bodyboarden
12.01 Cape Reinga (fastnoerdlichster Punkt NZ)
12.04 Leuchtturm mit Blick auf das Zusammentreffen von
Tasman Sea und Pazifik
12.24 Lunch am Beach
14.18 Ancient Kauri Kingdom (Shop)
15.49 Most famous Fish'n Chips Shop
in Manganui Harbour
17.13 Fruit Shop by the road
(Tangalo und Nashipear)
18.20 Ankunft im Backpacker















Und wer nun denkt, es war eine Kaffee und Kuchenfahrt (inklusive Waermedecken), der liegt nicht ganz falsch. Und all das, weil wir Esther und Domi's Mazda schonen und moeglichst alle noerdlichen Sehenswuerdigkeiten in kurzer Zeit sehen wollten. So ein bisschen Struktur hat noch niemandem geschadet. Ausserdem konnte man waehrend den langen Busfahrten prima schlafen und sich erholen.

24. März 2007

Paihia

Auf dem Weg nach Paihia machten wir einen Stopp in Kawakawa. Hier hat Hundertwasser seine letzten Lebensjahre ver- und sein letztes Kunstwerk vollbracht. Nicht schlecht diese oeffentlichen Toiletten, oder? Mussten wir natuerlich ausprobieren.
Haben uns nun fuer die naechsten drei Naechte in Paihia niedergelassen und werden Tagestripps unternehmen und vielleicht auch faulenzen, ist naemlich schoen hier.

23. März 2007

Auckland (again)




Für ein Spiel der "Blues" legten wir die Reiseroute auf der Nordinsel so, dass wir heute wieder in Auckland waren. Rugby nennt sich dieses tolle Spiel, bei dem sich die Mannschaften die Köpfe einrennen und sich zu einem Haufen ballen. Die Spielregeln habe ich (ehrlich gesagt) nicht begriffen, doch die Stimmung im Stadion war trotzdem gut. Bei der immer wiederkehrenden Welle wusste sogar ich, wann ich aufstehen und vor allem dass ich kurz darauf den Kopf vor fliegenden PET-Flaschen schützen musste. Funny!
Morgen geht's gen Norden (...und nicht gen Italien *Michis Speech*).

22. März 2007

Mount Maunganui

Nachdem wir die letzten zwei Naechte in Rotorua eher bescheiden gehaust haben, war es nun Zeit uns etwas richtig Gediegenes zu leisten. Haben wir auch prompt gefunden. Ein Motel direkt am Meer mit genuegend Platz und eigenem Spa, jawohl. So ganz nebenbei haette es sogar noch ein Buegeleisen inklusive "Glaettibraett", aber das brauchen wir ja auch Zuhause nicht.

Den Nachmittag verbrachten wir am Sandstrand mit Muscheln suchen. Davon haben wir etwa 2 kg gefunden.

Das Abendessen war auch sehr lecker und jetzt ist es Zeit fuer ein Sprudelbad.

21. März 2007

Rotorua

Gestern verwoehnten wir unsere Koerper im Polynesian Spa. Das Wasser in den verschiedenen Pools war bis zu 42 Grad Celsius heiss. Der Ausblick auf den See und die Sterne liess keine Wuensche mehr offen. Die Entspannung griff sogar auf unseren Magentrakt ueber. In Rotorua stinkts ja sowieso den ganzen Tag nach faulen Eiern... Fuer Unwissende: Hier ist alles "Thermal". Aus allen Bueschen oder Loechern dampft und qualmt es. Ueberall hat es lustig vor sich her blubbernde Schlammloecher.
Heute war der Besuch des Waiotapu Thermal Wonderland angesagt. Hier lassen wir die Bilder sprechen. Leider koennen wir euch Ton und Geruch nicht mitbloggen.

Um das Ganze abzurunden, liessen wir ein Maorikulturprogramm ueber uns ergehen. Wir entschieden uns fuer die "Low-Version", also ohne grosses Spektakel und Hangi (Essen). Ein bisschen Ballenberg, ein bisschen Kostuemtaenzchen mussten reichen.

19. März 2007

Esther's 30ster Geburtstag

Puh war das eine Vorbereitung. Nachdem wir am Vortag Unmengen an Zutaten für Köstlichkeiten eingekauft hatten, mussten diese auch verwertet werden. Es gab unter anderem Domi's Fleischkügelchen (ja, die aus der Ikea, nur selbstgemacht), Datteln mit Speck, Dips und feine Kuchen.

Ach ja und der Tag begann "spektakulär". Esther und ich gingen von der Auckland Harbour Bridge bungyjumpen. Es war einfach genial!!! (Ein Filmchen dazu folgt hoffentlich, ein Deutscher hat Esther und mich gefilmt.)




Am Abend war das Geburtstagsfest. Esther hatte einige Arbeitskolleg/innen eingeladen und es wurde geplaudert und gegessen und getrunken. Die Partykultur ist hier schon etwas anders. Beispielsweise bringt jede/r sein eigenes Getränk mit, trinkt es aus und geht dann. Nun sitzen die Armen auf einigen Flaschen Wein und Bier. Es war sehr gemütlich.

Das etwas Unangenehme: Gestern war Judith gesundheitlich angeschlagen, heute bin ich es. Aber wir gehen heute trotzdem nach Rotorua.