23. März 2007

Auckland (again)




Für ein Spiel der "Blues" legten wir die Reiseroute auf der Nordinsel so, dass wir heute wieder in Auckland waren. Rugby nennt sich dieses tolle Spiel, bei dem sich die Mannschaften die Köpfe einrennen und sich zu einem Haufen ballen. Die Spielregeln habe ich (ehrlich gesagt) nicht begriffen, doch die Stimmung im Stadion war trotzdem gut. Bei der immer wiederkehrenden Welle wusste sogar ich, wann ich aufstehen und vor allem dass ich kurz darauf den Kopf vor fliegenden PET-Flaschen schützen musste. Funny!
Morgen geht's gen Norden (...und nicht gen Italien *Michis Speech*).

22. März 2007

Mount Maunganui

Nachdem wir die letzten zwei Naechte in Rotorua eher bescheiden gehaust haben, war es nun Zeit uns etwas richtig Gediegenes zu leisten. Haben wir auch prompt gefunden. Ein Motel direkt am Meer mit genuegend Platz und eigenem Spa, jawohl. So ganz nebenbei haette es sogar noch ein Buegeleisen inklusive "Glaettibraett", aber das brauchen wir ja auch Zuhause nicht.

Den Nachmittag verbrachten wir am Sandstrand mit Muscheln suchen. Davon haben wir etwa 2 kg gefunden.

Das Abendessen war auch sehr lecker und jetzt ist es Zeit fuer ein Sprudelbad.

21. März 2007

Rotorua

Gestern verwoehnten wir unsere Koerper im Polynesian Spa. Das Wasser in den verschiedenen Pools war bis zu 42 Grad Celsius heiss. Der Ausblick auf den See und die Sterne liess keine Wuensche mehr offen. Die Entspannung griff sogar auf unseren Magentrakt ueber. In Rotorua stinkts ja sowieso den ganzen Tag nach faulen Eiern... Fuer Unwissende: Hier ist alles "Thermal". Aus allen Bueschen oder Loechern dampft und qualmt es. Ueberall hat es lustig vor sich her blubbernde Schlammloecher.
Heute war der Besuch des Waiotapu Thermal Wonderland angesagt. Hier lassen wir die Bilder sprechen. Leider koennen wir euch Ton und Geruch nicht mitbloggen.

Um das Ganze abzurunden, liessen wir ein Maorikulturprogramm ueber uns ergehen. Wir entschieden uns fuer die "Low-Version", also ohne grosses Spektakel und Hangi (Essen). Ein bisschen Ballenberg, ein bisschen Kostuemtaenzchen mussten reichen.

19. März 2007

Esther's 30ster Geburtstag

Puh war das eine Vorbereitung. Nachdem wir am Vortag Unmengen an Zutaten für Köstlichkeiten eingekauft hatten, mussten diese auch verwertet werden. Es gab unter anderem Domi's Fleischkügelchen (ja, die aus der Ikea, nur selbstgemacht), Datteln mit Speck, Dips und feine Kuchen.

Ach ja und der Tag begann "spektakulär". Esther und ich gingen von der Auckland Harbour Bridge bungyjumpen. Es war einfach genial!!! (Ein Filmchen dazu folgt hoffentlich, ein Deutscher hat Esther und mich gefilmt.)




Am Abend war das Geburtstagsfest. Esther hatte einige Arbeitskolleg/innen eingeladen und es wurde geplaudert und gegessen und getrunken. Die Partykultur ist hier schon etwas anders. Beispielsweise bringt jede/r sein eigenes Getränk mit, trinkt es aus und geht dann. Nun sitzen die Armen auf einigen Flaschen Wein und Bier. Es war sehr gemütlich.

Das etwas Unangenehme: Gestern war Judith gesundheitlich angeschlagen, heute bin ich es. Aber wir gehen heute trotzdem nach Rotorua.

17. März 2007

Coromandel

Am Freitagmorgen machten wir uns zu viert auf den Weg zur Halbinsel Coromandel. Die erste Sehenswürdigkeit, die wir ansteuerten, war die Cathedral Cove. Dies ist ein Strand, den man nur bei Ebbe erreichen kann. Chreg, bei dir würde man die Augen auch nicht sehen *grins*.

Übernachtet haben wir in Tairua in einem wunderhübschen Backpackers direkt am Meer. Und was wäre ein Wochenendausflug ohne BBQ?










Für den Samstag haben wir uns den Hot Water Beach vorgenommen und wollten uns eigentlich einen gemütlichen Pool buddeln, um uns dann im heissen Thermalwasser zu suhlen. Doch leider war die Ebbe zu wenig Ebbe und unser Pool wurde ständig überflutet. Irgendwann gaben sogar Domi und Michi auf...







An Rutenes Housewarming-Party liessen wir den Samstagabend ausklingen.

Ach ja, und dann hat sich bei uns noch die Uhr auf Winterzeit gestellt. Das heisst, wir sind nun nur noch 11 Stunden von einander entfernt.

15. März 2007

Day off in Auckland

Zum Znacht hat uns Michi heute lecker Spaghetti Bolognese gekocht. Und wer sich jetzt wundert, warum zu diesem Essen kein feiner italienischer Tropfen serviert wurde, dann liegt das wohl daran, dass der gestrige Abend etwas zu feucht und zu froehlich war. Wiedersehen muss man doch feiern, oder!

13. März 2007

Need for Speed

Nun ist es Zeit fuer ein kleines Ablenkungsmanoever, heute schreiben wir mal nicht vom Wetter.
Wie einige wissen, verfalle ich von Zeit zu Zeit in den Wahn Autorennen am PC zu spielen. Hier in Neuseeland scheint die Schmiede dieses Spiels zu sein oder aber die Kiwis versuchen das Spiel in die Wirklichkeit umzusetzen. In Christchurch wird abgeraten sich am Wochenende auf bestimmten Strassen zu bewegen, da illegale Strassenrennen stattfinden. Selten habe ich so viele getunte Autos gesehen, respektive gehoert. Unsereins freut sich ab Alufelgen, hier muessen sie mindestens verchromt sein. Die Endschalldaempfer sind so gross wie Abflussrohre und haben einen ach so wundervollen sonoren Klang *g*, ganz zu schweigen von den offenen Luftfiltern und dem lieblichen Zischen der Pop-off-Ventile. Das Ueberwinden von Strassenschwellen erweist sich jedoch als eher schwierig und wird oft von einem Scheppern oder Kratzen begleitet.

Der Kommentar zu diesen Strassenschildern eruebrigt sich.

So ganz nebenbei: Wir sind jetzt wieder in Christchurch, haben das Auto abgegeben und fliegen morgen nach Auckland zurueck.