13. März 2007

Need for Speed

Nun ist es Zeit fuer ein kleines Ablenkungsmanoever, heute schreiben wir mal nicht vom Wetter.
Wie einige wissen, verfalle ich von Zeit zu Zeit in den Wahn Autorennen am PC zu spielen. Hier in Neuseeland scheint die Schmiede dieses Spiels zu sein oder aber die Kiwis versuchen das Spiel in die Wirklichkeit umzusetzen. In Christchurch wird abgeraten sich am Wochenende auf bestimmten Strassen zu bewegen, da illegale Strassenrennen stattfinden. Selten habe ich so viele getunte Autos gesehen, respektive gehoert. Unsereins freut sich ab Alufelgen, hier muessen sie mindestens verchromt sein. Die Endschalldaempfer sind so gross wie Abflussrohre und haben einen ach so wundervollen sonoren Klang *g*, ganz zu schweigen von den offenen Luftfiltern und dem lieblichen Zischen der Pop-off-Ventile. Das Ueberwinden von Strassenschwellen erweist sich jedoch als eher schwierig und wird oft von einem Scheppern oder Kratzen begleitet.

Der Kommentar zu diesen Strassenschildern eruebrigt sich.

So ganz nebenbei: Wir sind jetzt wieder in Christchurch, haben das Auto abgegeben und fliegen morgen nach Auckland zurueck.

12. März 2007

Kaikoura

Dieser Ort ist beruehmt fuer Wal- und Delfinbeobachtungen, da die Tiere sich ziemlich nahe an der Kueste aufhalten.
So macht Aufwachen Spasss!!! Der Tag begann vielversprechend und die Vorfreude war riesig.
Vorfreude auf was denn, werdet ihr euch fragen. Nun, ich hatte vor wenigen Tagen sowas wie Geburtstag, besser gesagt erhielt ich einen Gutschein um Delfine aus naechster Naehe zu erleben. Schwimmen und Schnorcheln mit wilden Delfinen im Ozean (also nix Rapperswiler Kinderzoo).

Um halb 9 gings los. Wir wurden mit Neoprenanzuegen, Schnorchel, Taucherbrille und Flossen ausgestattet und mit dem Boot aufs Meer gefahren. Nach kurzer Fahrt waren schon die ersten Tiere in Sicht und wir durften ins Wasser. Um uns fuer die Tiere interessant zu machen, mussten wir singen und Kapriolen machen, durften sie aber nicht beruehren. Unglaublich das Gefuehl, wenn die Delfine um einen herumschwimmen, sich naehern und dann wieder wegtauchen.










Esther, Chreg und Domi, merci velvelmol foer das tolle Gschaenk!












10. März 2007

Abel Tasman

Nachdem wir ja gestern gewandert sind, unternahmen wir heute eine Erkundigung auf dem Seeweg. Wir waren einen Tag mit dem Kayak unterwegs und konnten so ziemlich nahe zu den Robben paddeln. Unsere Kayakgruppe war buntgemischt, vor allem aber der Inder mit Turban hat uns amuesiert. Koeniglich wie er da in dem Kayak sass und sich erholte, waehrend seine Frau vorne wie wild paddelte. In der Mittagspause wurden dann zwei Gruppen neu gemischt, weil der Inder meinte, seine Frau sei muede und moege nicht mehr rudern. Komisch aber, dass es dann wieder sein Kayak war, welches zu hinterst fuhr. Fuer Domi: Wie spricht wohl ein Inder das Wort "Penguin" aus? *bigsmile*

9. März 2007

Motueka

Wir sind dem Abel Tasman Nationalpark heute ein Stueckchen naeher gerueckt und haben eine Unterkunft in Motueka bezogen. Einen Teil des Parks haben wir heute unter unsere Fuesse genommen. Ja, ihr habt richtig gelesen, wir waren wandern. Zuerst ging es mit Wassertaxi an einen Strand nach Wahl. Die Laenge der Wanderung konnten wir uns vorher aussuchen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wurden wir dann am Zielort wieder vom Wassertaxi abgeholt. Die Vegetation war sehr abwechslungsreich und die Aussicht auf die Buchten und Lagunen sensationell. Gueldener Sand und tuerkisenes Wasser, was will man mehr?

8. März 2007

Nelson

Die langen Fahrten haben unser Vehikel dann doch etwas mitgenommen... Es ging ihm buchstaeblich die Luft aus. Also Rad ab und zum Automech damit. Der hat das Ding geflickt, gleich wieder montiert und dies zum Nulltarif, als waere es selbstverstaendlich. Irgendwie schon ein lustiges Volk, die Neuseelaender. Die Dame an der Kasse im Einkaufscenter verwickelt dich in einen Smalltalk, nicht jedes Restaurant hat zwingend ein WC, Schloesser schliessen links rum und sogar das Wasser fliesst umgekehrt den Ablauf runter.

Den Nachmittag verbrachten wir am Tahunanui Beach und beobachteten neidisch die Kitesurfer. Chreg, hier hats so geilen Wind...

Der Strand wurde gegen Abend immer groesser, das nennt man dann wohl Ebbe.

7. März 2007

Wild Wild West


Die Fahrt entlang der Westkueste war windig und nass. Dennoch hielten wir bei den Pancake Rocks in Runakaiki. Hat sich gelohnt.
Obwohl vor Pinguinen gewarnt wurde, war die Chance groesser einen Weka (Buschhenne) zu ueberfahren. Die hockten ganz fies im Strassengraben, um dann genau in dem Moment auf die Strasse zu rennen, als wir in voller Fahrt heranbrausten. Nun sind wir in Nelson, einem Staedtchen mit viel Charme. In dieser Gegend werden wir einige Tage bleiben, zumal sich auch der Abel Tasman Nationalpark ganz in der Naehe befindet.

6. März 2007

Greymouth

Das Raften hat schon ziemlich Spass gemacht und fuer alle "Herr der Ringe - Kenner": Wir paddelten auf dem Anduin, leider waren die beiden Koenige nur computeranimiert.
Wir sind nicht die Rafter auf dem Bild, aber so in etwa sahen die leichteren Passagen aus.

Heute haben wir ein grosses Stueck Weg zurueckgelegt, ca. 600 km. Wettertechnisch erlebten wir so ziemlich alles ausser Schnee. Wir durchquerten wunderschoenste Landschaften, doch lasst euch von unseren Bildern verzaubern.

Hier im etwas kuriosen Greymouth an der Westkueste bleiben wir nur fuer eine Nacht und fahren morgen auf Umwegen nach Nelson weiter.